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5 Gründe für eine cloudbasierte EDI-Lösung

Seit einigen Jahren kann die Geschäftswelt beobachten, wie immer mehr Unternehmen ihre digitale Infrastruktur ins Internet auslagern. Dabei spricht man von Cloud Computing, das langsam aber sicher eine Vielzahl an On-Premise Installationen ablöst. In diesem Artikel stellen wir 5 Gründe vor, warum die nächste EDI-Lösung cloudbasiert sein sollte.

Unterschiede zwischen On-Premise- und cloudbasierter Software

Die offensichtlichste Differenz zwischen den beiden Begriffen lässt sich aus den Wörtern selbst ableiten:

  • Cloudbasierte Software wird bei einem externen Dienstleister installiert sowie gewartet und ist über das Internet in der Cloud zugänglich.
  • On-Premise Software wird lokal, auf den Servern und Rechnern des eigenen Unternehmens betrieben.

Die Verwendung des Wortes On-Premise hat sich im Deutschen als Synonym für den lokalen Betrieb einer Software eingebürgert. In korrektem Englisch müsste es allerdings on premises heißen, da premises im Sinne eines Ortes immer im Plural zu verwenden ist. Wir verwenden im Folgenden die eingedeutsche Variante On-Premise.

Einen weiteren erwähnenswerten Unterschied finden wir in der Vergütung: Entstehen bei On-Premise Installationen zumeist hohe Setup- und Wartungskosten, basiert Cloud Computing auf dem Pay-per-use-Schema, wobei nur Leistungen zu bezahlen sind, die der Kunde tatsächlich nutzt.

Weitere Gegensätze lassen sich erkennen, wenn wir uns im Folgenden den Vorteilen einer EDI-Lösung in der Cloud widmen.

1 – Teure Softwarekosten sparen

Um EDI im Unternehmen betreiben zu können, benötigt dieses Spezialsoftware zur Konvertierung und Anbindung an verschiedene Systeme. Dabei ist sowohl mit einem erhöhten Kostenaufwand für diverse Software zu rechnen als auch für die Inbetriebnahme des Systems. Zusätzlich darf nicht vergessen werden, dass regelmäßige Updates und Aufstockungen durchgeführt werden müssen, welche sich in Form von weiteren Kosten niederschlagen.

Initialisierung, Wartung und Skalierung übernimmt bei cloudbasierten EDI-Lösungen der externe Dienstleister, welcher im Normalfall eigens programmierte Software einsetzt. Dadurch sind eine kostengünstigere EDI-Einführung und günstigerer EDI-Betrieb möglich, als bei On-Premise Hosting.

2 – Sicher und erreichbar 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr

Auch wenn in einigen Köpfen noch Unsicherheit herrscht, was die Sicherheit und Erreichbarkeit von cloudbasierten Lösungen betrifft, ist man bei einem EDI-Dienstleister gut aufgehoben. Durch vom Anbieter ausgeführte Updates, Wechsel von Zertifikaten und Aktualisierungen von Verbindungsparametern, stellt dieser den ordnungsgemäßen Betrieb sicher.

Zudem wird der EDI-Verkehr 24/7 überwacht (sogenanntes Monitoring), wodurch bei Störungen umgehend ein Spezialist einschreiten und die Probleme beheben kann. Sollte ein System ausfallen, bleibt durch die redundante Auslegung der Server-Infrastruktur eine hohe Verfügbarkeit bestehen.

3 – Ressourcen des eigenen IT-Teams schonen

Für die On-Premise EDI-Lösung beauftragt das Unternehmen normalerweise die IT-Abteilung. Jedoch sind Mitarbeiter zumeist nicht auf diese Technologie spezialisiert, wodurch es zu einer hohen Fehleranfälligkeit kommen kann. Zudem haben IT-Abteilungen ohnehin eine Vielzahl an täglichen Aufgaben zu bewältigen, um den Normalbetrieb gewährleisten zu können – inklusive EDI-Verkehr. Daher müssen für den EDI-Betrieb neue Mitarbeiter eingestellt werden oder andere wichtige Bereiche müssen zu Gunsten von EDI vernachlässigt werden.

Bei cloudbasierten EDI-Lösungen steht dem Auftraggeber ein geschultes und erfahrenes Team zur Seite, welches ihn in allen relevanten Belangen unterstützt. Somit kann der Betrieb Personalkosten sparen und das interne IT-Team kann sich auf die eigentlichen Aufgaben konzentrieren. ecosio bietet Fully Managed EDI als Cloud-Service und kümmert sich um alle EDI-Belange. Folgende Grafik zeigt, welche es gibt:


Cloudbasierte EDI Lösung Fully Managed EDI Vergleich
Cloudbasierte EDI Lösung Fully Managed EDI Vergleich

4 – Skalierbar und an individuelle Anforderungen anpassbar

Gekaufte Softwarelösungen sind zumeist as is. Das bedeutet, dass die Programme einen fixen Funktionsumfang haben, egal ob das Unternehmen alle Funktionalitäten nutzt oder nicht.

Für individuelle Anforderungen und ein Gesamtkonzept, welches zur Firma passt, empfiehlt sich eine cloudbasierte Lösung. Dadurch gibt es im Unternehmen nur mehr eine EDI-Verbindung, jene zum Dienstleister, welcher weitere Partner, Dokumenttypen und Protokolle hinzunehmen kann. Des Weiteren spielt es keine Rolle, wie viel EDI-Verkehr entsteht: Cloudbasierte Lösungen sind auf hohe Belastungen ausgelegt und können die einwandfreie Nutzung der Systeme sichern.

5 – Gut aufgehoben beim Spezialisten für cloudbasierte EDI

Um elektronischen Datenaustausch reibungslos betreiben zu können, benötigt es ein ausgeprägtes Know-how, welches zumeist kein Mitarbeiter im Unternehmen besitzt. Um mögliche Fehler zu vermeiden und den internen Aufwand zu reduzieren, sollte ein externer EDI-Spezialist mit der Durchführung beauftragt werden.

Bereits in der Planungs- und Vorbereitungsphase steht der Dienstleister mit Rat und Tat zur Seite. Dieser übernimmt unter anderem die Partneranbindung sowie das Routing, die Konvertierung, Archivierung und Signatur von EDI-Nachrichten. Dabei kann der Kunde auf das Wissen und die Erfahrungen des Dienstleister-Teams zählen, welche aus dem täglichen Umgang mit EDI gewonnen wurden.

Zusammen­fassung

Mit Hilfe einer cloudbasierten EDI-Lösung lassen sich somit finanzielle und personelle Ressourcen schonen. Die EDI-Anliegen eines Unternehmens sind bei einem EDI-Dienstleister in den besten Händen und das Team des EDI-Dienstleisters sichert den reibungslosen EDI-Verkehr mit Kunden und Lieferanten.

Gemäß dem Motto Stärken stärken kann sich das Unternehmen somit vollinhaltich auf das Wesentliche konzentrieren – nämlich auf das Kerngeschäft.

Auch für Unternehmen, welche dem Thema Cloud Computing nach wie vor kritisch gegenüber stehen, stellt EDI in der Cloud eine Alternative dar. EDI-Daten sind Daten für andere Unternehmen und von anderen Unternehmen. Diese verlassen das Unternehmen daher sowieso, womit das Argument die Daten müssen im Unternehmen bleiben für eine On-Premise-Lösung wegfällt.

Noch Fragen?

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