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WESTFALEN

E-Rechnungs-Automatisierung mit SAP-Integration

Von manuellen Behördenportalen zu automatisierten B2G-Prozessen: Wie die Westfalen AG mit GoPus und ecosio internationale E-Rechnungsanforderungen erfüllt und sich für S/4HANA aufstellt.

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Über Westfalen

Die Westfalen AG mit Hauptsitz in Münster ist ein international tätiges Energie- und Industriegasunternehmen mit mehreren Geschäftsbereichen. Das Portfolio umfasst Industriegase, Energieversorgung, ein eigenes Tankstellennetz sowie medizinische Versorgungslösungen im Bereich der respiratorischen Heimtherapie. Mit über 20 Produktionsstandorten in Europa und rund 2.300 Mitarbeitenden wurde im Geschäftsjahr 2023 ein Umsatz von über 2,1 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Ergebnisse auf einem Blick

Weniger manuelle Arbeit
Uploads in Behördenportale vollständig eliminiert. E-Rechnungen werden direkt in SAP erzeugt und automatisch übermittelt.
Mehr Transparenz in SAP
Integrierter E-Invoice-Monitor zeigt Versandstatus und Validierungsrückmeldungen zentral. Fehler werden schneller erkannt und gelöst.
International skalierbar über Peppol
Länder lassen sich schrittweise anbinden, ohne den laufenden Betrieb zu unterbrechen. Österreich war innerhalb von rund einer Woche live.
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Und das beste Ergebnis:
Zukunftssichere Architektur für SAP S/4HANA und kommende regulatorische Anforderungen in mehreren Ländern.

Ausgangssituation

Die Westfalen AG versandte Rechnungen bislang über unterschiedliche Kanäle wie Post, E-Mail, PDF und EDI. Diese heterogene Systemlandschaft führte zu hohem manuellem Aufwand und einem erhöhten Fehlerrisiko. Mit der Einführung der B2G-E-Rechnungspflicht in Deutschland sowie zunehmenden regulatorischen Anforderungen in Ländern wie Österreich, Belgien und den Niederlanden wuchs der Druck, die Prozesse zu harmonisieren und zukunftssicher aufzustellen.

Besonders herausfordernd war:

  • Parallelbetrieb von SAP ECC und Vorbereitung auf S/4HANA
  • Länderspezifische Komplexität: Unterschiedliche gesetzliche Anforderungen und Formate in DE, AT, BE und NL
  • Manuelle Prozesse: Zeitaufwendiges Hochladen in nationale Behördenportale
  • Mangelnde Transparenz: Fehlender End-to-End-Einblick in den Zustellstatus
  • Eingeschränkte Skalierbarkeit durch heterogene Übertragungskanäle und komplexe Eigenentwicklungen in SAP

Kriterien für die Auswahl

Auf Basis dieser Ausgangssituation wurde klar, dass eine integrierte E-Rechnungslösung benötigt wird, die sich vollständig in SAP einbinden lässt, manuelle Tätigkeiten reduziert und internationale Anforderungen zuverlässig abbildet. Auf Empfehlung des langjährigen SAP-Partners GoPus kam ecosio als spezialisierter Partner für Validierung, Routing und internationale Übermittlung strukturierter E-Rechnungen zum Einsatz.Ausschlaggebend waren die Validierung und Übertragung nach länderspezifischen Vorgaben, transparente Statusrückmeldungen sowie die enge und schnelle Abstimmung zwischen GoPus und ecosio, insbesondere bei der internationalen Erweiterung.

Projektablauf

Das Projekt startete im November 2020 und wurde vollständig remote umgesetzt. Bereits im Januar 2021 erfolgte die erste produktive Weiterleitung über ecosio. Im April 2021 ging die Lösung für Deutschland und die Niederlande live. Kurz darauf wurde auch Österreich angebunden

„Die E-Rechnung für Österreich wurde in nur rund einer Woche implementiert. Das ist ein klares Beispiel für die Geschwindigkeit, mit der weitere Länder angebunden werden können.“
Markus Liesche
IT-Prozessmanager, Westfalen AG

Anschließend folgte die Erweiterung auf Belgien. Durch die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten konnten die Länder schrittweise und ohne Unterbrechungen im laufenden Betrieb integriert werden.

Ergebnis: Effiziente Prozesse und internationale Skalierbarkeit

Durch die Integration werden E-Rechnungen direkt in SAP erzeugt, validiert und über Peppol übermittelt. Ein integrierter E-Invoice-Monitor ermöglicht eine zentrale Übersicht über Versandstatus und Validierungsrückmeldungen direkt im SAP-System. Dadurch entfällt der Einsatz externer Portale und das Troubleshooting wird deutlich beschleunigt.

Der manuelle Aufwand, insbesondere das Hochladen von Rechnungen in Behördenportale, konnte vollständig eliminiert werden. Gleichzeitig ermöglicht die Lösung eine schnelle Anbindung weiterer Länder und bietet eine zukunftssichere Architektur für den geplanten Einsatz unter SAP S/4HANA.

„Für mich ist das ein klarer Effizienzvorteil. Ich sehe auf einen Blick den Versandstatus meiner E-Rechnungen und werde im Fehlerfall sofort aufmerksam. Mit dem E-Invoice Monitor habe ich sehr schnell einen Überblick, kann filtern, abspringen und direkt Troubleshooting betreiben.“

Ein klares Bekenntnis zur partnerschaftlichen Zusammenarbeit

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor des Projekts war die enge Zusammenarbeit zwischen GoPus und ecosio. Die klare Rollenverteilung, die hohe Verfügbarkeit beider Partner und die eingespielte Abstimmung ermöglichten eine schnelle und stabile Umsetzung. 

„Neue Anforderungen werden mit euch sehr schnell erfüllt.“

Die Westfalen AG hat sich bereits entschieden, die Lösung auch im zukünftigen SAP-S/4HANA-System weiter einzusetzen und sieht sich damit gut aufgestellt für kommende regulatorische Anforderungen und internationale Vorgaben.

Weniger manueller Aufwand.
Mehr Transparenz.
Schnellere Rollouts.
Automatisieren Sie Ihre E-Rechnungsprozesse in SAP, erfüllen Sie B2G-Vorgaben und skalieren Sie international über Peppol.

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